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20.02.2010, 14:59 Uhr

Junioren

Schneeballschlacht gegen Inzell verloren

von Rebecca Feind

Mit einem 6:1 endete das Spiel der Holzkirchner Junioren gegen den SG Frillensee/ Berchtesgaden.
Kaum war das Spiel angepfiffen fing es an zu schneien und dies änderte sich auch während des ganzen Spieles leider nicht, sodass man sich auf beiden Seiten schwer tat den Puck zu kontrollieren.
Im ersten Drittel schossen die Inzeller schon fünf Tore, unter anderem wegen der schlechten Verteidigung auf Holzkirchner Seite, aber vor allem wegen den schlechten Verhältnissen auf dem Eis und was noch viel schlimmer war, wegen den rassistischen Bemerkungen der Inzeller Fans gegenüber unseres halbjapanischen Torwarts Björn Swedjemark, den sie mehrmals beleidigten und als "Reisfresser" beschimpften.
Im zweiten Drittel schoss Denis Roseck das erste Tor auf Holzkirchner Seite nachdem er von der Strafbank aufs Eis wechselte und allein aufs Tor fuhr. Dies war allerdings das einzigste Tor für unsere Junioren in diesem Spiel.
Im letzten Drittel waren die Verhältnisse so schlecht, dass die Spieler auf beiden Seiten das Spiel abbrechen wollten, jedoch ermahnten die Schiedsrichter die Spieler, dass dies zu einer Geldstrafe führen würde. Also wurde das Spiel fortgesetzt.
Generell waren die Schiedsrichterleistungen eher fragwürdig, da oft zu unrecht ein Foul vergeben wurde, dies führte zu einer hohen Strafminutenzahl auf beiden Seiten.
Am Ende war jeder froh, als das Spiel vorüber war und man kümmerte sich auch nicht mehr um das 6. Tor der Inzeller in den letzten Minuten, Fans sowie Spieler waren komplett durchnässt und wollten einfach nur noch heim.

Ergebnis: 6:1 (5:0; 0:1; 1:0)
Strafen: SG Frillensee 36 Strafminuten+ 30 Minuten Disziplinarstrafe, ESC Holzkirchen 34 Strafminuten


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Kommentare zum Artikel

20.02.10, 22:49 Uhr
Mama Mia
Was muss ich in diesem Bericht lesen? Das Verhalten einiger Fans in Inzell macht mit sehr betroffen. Wir hatten lange Jahre ein gutes Verhältnis zu den Vereinen aus Berchtesgaden und Inzell. Verunglimpfungen aufgrund der vermeintlichen Herkunft eines Spielers sind äußerst fragwürdig. Das ist kein Spaß. Auf dieses Niveau sollten sich selbst Jugendliche nicht begeben. Das ist Rassismus. Dabei sind gerade im Sport alle möglichen Nationalitäten vertreten. Wenn unser Torhüter als Reisfresser beschimpft wurde, weil seine Mutter Japanerin ist, sollte dies auch den Verantwortlichen bei der Spielgemeinschaft zu Denken geben. Insgesamt lässt sich feststellen, dass eine gewisse Verrohung des Sprachgebrauchs in den Stadien Einzug hält. Sehr bedauerlich und sicher nicht gut für das Verhältnis zu anderen Vereinen. Vor allem für das Spiel selbst nicht besonders förderlich.

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