Die Zukunft des Eishockey in Holzkirchen beginnt jetzt

Kleinstschüler A

Die Zukunft des Eishockey in Holzkirchen beginnt jetzt

Veröffentlicht am
von Monika Tarnutzer

Bei strahlendem Sonnenschein und knackiger Kälte fand heuer das Heimturnier der U10-Mannschaft im Hubertus-Stadion statt. Nach dem glänzenden Rückrundenauftakt vor zwei Wochen stellten sich viele Fans die Frage, ob die U10-Nachwuchsspieler an ihre überragende Leistung in Dorfen anknüpfen würden gegenüber den heutigen Gegnern Bad Aibling, Gebensbach und Ingolstadt.

In der ersten Partie auf Feld 1 standen die Grünjacken, die langsam mal über einen griffigen Zweitnamen für ihr Team nachdenken sollten, den Aibdogs gegenüber, allerdings ließen diese erstmal auf sich warten. Als endlich das Spiel beginnen konnte, liefen die Aiblinger auch auf dem Eis den Gastgebern hinterher. Der ESC agierte offensiv, vermochte aber keine handfeste Torchance herauszuarbeiten. Nach 7 Minuten stand es immer noch 0:0, derweil auf Feld 2 der ESV Gebensbach bereits 4 Tore gegen die Ingolstädter Panthers eingenetzt hatte. Dass den Aiblinger Hunden durchaus auch torgefährliche Attacken auf den gegnerischen Drahtkäfig gelangen, zeigte sich dann in der 10. Minute. Die ESC-Verteidigung hatte schlichtweg geschlafen und wurde unerbittlich dafür bestraft. Doch die Stürmer holten sogleich zum Gegenangriff aus, allerdings ohne Erfolg. Endlich gelang in der 19. Minute der Ausgleich zum 1:1. Da stand es bereits 9:0 auf Feld 2. In der letzten Minute fiel dann doch noch ein Tor auf Feld 1, und zwar für Holzkirchen, und mit 2:1 ging’s dann auch in die erste Pause. Bei Rudi und Rosi war wieder ein vielfältiges Buffet mit Kuchen und herzhaften Snacks vorbereitet worden von den vielen fleißigen Mamas, die sich nicht damit begnügen, ihre Schützlinge hinter der Bande anzufeuern, sondern gerne auch mitanpacken. Die von weither angereisten Gästen dankten es ihnen und griffen ordentlich zu.

Dann standen dem ESC die im ersten Spiel torstarken Gebensbacher Miniwölfe auf dem harten Eis gegenüber. Und die schienen ihre Siegesserie unnachgiebig fortsetzen zu wollen: in der 7. Minute gingen sie mit 0:1 in Führung. Gerade in dieser Begegnung zeigte sich, dass unsere Spieler teilweise zu zaghaft mit dem Puck umgingen und die Pässe nicht immer präzise genug geführt wurden. Doch die Grünjacken schienen sich im Laufe des Spiels wieder zu sammeln und schossen den Ausgleichstreffer in der 15. Minute zum 1:1. Die Torfrauen hielten indes mit bravourösen Paraden den eigenen Drahtkäfig sauber und gaben der Mannschaft genügend Rückhalt, die in der 20. Minute dann zum 2:1 einnetzte. Während auf Gebensbacher Seite, insbesondere auf der Seitenlinie, langsam die Emotionen hochkochten, behielten die Trainer des ESC die Nerven, doch bei aller Ruhe konnte der Ausgleich der Miniwölfe zum 2:2 nicht mehr verhindert werden.

Abschließend standen sich die Grünjacken und die Young Panthers des ERC Ingolstadt, eines weiteren großen Vereins mit langer Tradition, gegenüber. In diesem Spiel ließen die Herren über das Hubertusstadion aber auch (fast) nichts anbrennen. Ein Tor nach dem andern fiel, nachdem die Gastgeber bereits in der ersten Minute zum 1:0 in Führung gegangen waren. Die Spieler gaben sich beim Toreschießen gleichsam die Klinke in die Hand, die insgesamt 7 Tore wurden tatsächlich von 7 verschiedenen Spielern erzielt. Was zeigt, dass die Mannschaft nicht nur aufgrund ihres Zusammenhalts stark ist, sondern auch über viele Talente verfügt, die sich gegenseitig unterstützen. Leider wurden aber auch zwei Gegentreffer kassiert, in der 2. und 14. Minute, da agierte die Verteidigung nicht so aufgeräumt und zupackend, wie man es in anderen gefährlichen Spielsituationen gesehen hatte. Aufgrund des besseren Torverhältnisses landete der ESV Gebensbach auf dem 1. Platz, gefolgt vom ESC Holzkirchen, Bad Aibling und Schlusslicht Ingolstadt.

Auch heuer hat sich wieder gezeigt: Die Zukunft des Eishockey in Holzkirchen hat längst begonnen.