Großer Kampf – Doch leider (noch!) ohne das erhoffte Erfolgserlebnis

Kleinstschüler B

Großer Kampf – Doch leider (noch!) ohne das erhoffte Erfolgserlebnis

Veröffentlicht am
von Monika Tarnutzer

von: Gero Jaegers

Am 28.10. traten unsere U10B Buben und Mädels zum zweiten Saisonturnier beim EHC München an. Und man merkte gleich, dass das Trainingslager in Berchtesgaden vom vergangenen Wochenende die erhoffte Wirkung erzielt hatte. Zwar warten unsere kleinen Kämpfer weiter auf den ersten Saisonsieg, aber man merkte doch sehr, dass der 2009er Jahrgang durchaus konkurrenzfähig ist. Vor allem, wenn denn endlich das volle Training aufgenommen werden kann!

Im ersten Spiel ging es gegen die Heimmannschaft aus München. Unser grünen legten gleich los wie die Feuerwehr und die roten, gelben und grünen Blöcke konnten die ersten Runden ein offenes Spiel auf Augenhöhe bestreiten. So gab es die ersten guten Chancen auf Seiten der Holzkirchner. Danach nahmen die blauen Münchner das Heft in die Hand und erspielten sich erste vielversprechende Gelegenheiten. Das 0 zu 0 stand lange. Doch immer noch ist die bittere Wahrheit: Alle Konkurrenten haben schon lange die Möglichkeit auf heimischem Eis zu trainieren. Und so gelangen den Hauptstädtern die ersten Treffer bis es nach etwa der Hälfte der Spielzeit es 4 zu 0 für den Gegner stand. Danach war es durchaus ein ausgeglichenes Spiel in dem die Grünjacken immer wieder Phasen hatten, in denen sie überlegen waren. Sie erspielten sich Chancen aber den Puck brachten sie nicht ins Tor. Blau erhöhte nach einem Konter noch auf 5 zu 0 und das Spiel war aus. Fazit: Ein verdienter Sieg für München, ein wenig zu hoch. Und die Erkenntnis: Auch unsere können spielen, können trotz Trainingsrückstand mithalten und den Gegner in Bedrängnis bringen!

Im zweiten Spiel liefen die U10er aus Peißenberg auf. Und die in weiß gekleideten Gegner schafften gleich in der ersten Minute aus dem Gewimmel den ersten Treffer zu landen. Schade, denn es war auch hier im ersten Drittel ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten obwohl schon bald das 2 zu 0 fiel. Holzkirchen bäumte sich auf und gekämpft wurde bis zum Umfallen. Unsere 2009er erarbeiteten sich Chance um Chance. Aber wieder wie verhext – kein Treffer wollte gelingen! Und so nahm das Spie seinen Lauf: Nach feinen Einzelaktionen erhöhten die weißen auf 6 zu 0 bis endlich der erste eigene Treffer gelang. Aber in diesem Spiel war einfach nicht mehr drin und so gewannen die Peißenberger mit 12 zu 1 obwohl der Spielverlauf durchaus den ein oder anderen Treffer für unsere hätte bringen müssen. Wie schon beim letzten Turnier galt: Hinten geht rein, was vorne daneben geht. Mannschaftlich konnten beide überzeugen aber starke Einzelleistungen der austrainierten Gegner machten den Unterschied aus.

Das dritte Spiel gegen Reichersbeuern hatte es dafür in sich. Grün mit der ersten tollen Chance und einem wilden Schlagabtausch in der Anfangsphase. Aber verrückterweise stand es auf einmal 0 zu 3 aus unserer Sicht auf einer Eisfläche, die inzwischen stellenweise eher einem Swimming-Pool glich. Unsere U10er kämpften wacker weiter aber die rot-blauen erhöhten auf 5 zu 0. Das Spiel schien gelaufen, ein Debakel lag in der Luft. Doch es kam ganz anders! Die Grünjacken standen wieder auf und machten das 1 zu 5. Nun folgte eine längere Phase des Hin und Her mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Aber wieder schlug der Gegner doppelt zu und es stand 1 zu 7. Nur, ans Aufgeben dachte hier keiner! Ein elektrisierendes Spiel entstand, jeder haute sich rein und die U10er kämpften sich im bisher besten Saison-Spiel auf 5 zu 7 heran. Herzschlagatmosphäre im Ostpark! Ein Spiel für Feinschmecker das die Zuschauer hinter der Bande mitriss. Mit dem 8 zu 5 für Reichersbeuern waren unsere grünen Knirpse dann letztendlich aber doch geschlagen. Rot-Blau erhöhte noch auf 10 zu 5 aber es war ein Spiel auf Augenhöhe.

Großer Respekt vor unseren Kids, wie sie hier nichts abschenkten, immer wieder aufstanden und am Ende zeigten, welch großes Potential in dieser Mannschaft steckt! Nun heißt es Hoffen auf baldiges Eis daheim, damit man endlich regelmäßig trainieren und den anderen am 19.11. in Peißenberg noch besser Paroli bieten kann! Ein Tag, der von den Ergebnissen her noch nicht passte. Aber es geht bergauf!