Kleinschüler schrammen an Sieg zum Saisonende vorbei

Kleinschüler

Kleinschüler schrammen an Sieg zum Saisonende vorbei

Veröffentlicht am
von Stefan Kammler

Aufgrund der problematischen Eissituation in Holzkirchen konnten die ESC-Kleinschüler in den letzten fünf Wochen nur ganze zwei Mal trainieren. So waren Prognosen vor dem letzten Saisonspiel in Straubing kaum abzugeben. Den Start verpatzte die Mannschaft noch und musst nach nicht einmal drei Minuten bereits den zweiten Gegentreffer hinnehmen; nach einer Wiedereingewöhnungsphase an die Eisfläche, kamen die ESCler dann jedoch immer besser ins Spiel und konnten auch ihrerseits Torchancen nicht nur herausspielen, sondern auch verwerten. In der sechsten Minute gelang der erste Anschlusstreffer und nach einem weiteren Gegentor noch derer zwei weitere. Straubing konnte die Führung im ersten Drittel jedoch verteidigen und mit einem 4:3-Zwischenstand in die erste Drittelpause gehen.

Auch im zweiten Spielabschnitt lieferten sich beide Kontrahenten einen heißen Kampf. Während die Grünjacken vor dem gegnerischen Tor mehrere zwingende, teils schön herausgespielte Chancen vergaben, konnten sie in der Verteidigung weiterhin nicht das bereits bekannte Hauptproblem abstellen. Sobald einer der technisch fähigeren Straubinger in den Lauf kam, war er nur noch selten zu stoppen, was allzu oft in Straubinger Toren endete. Obwohl es bis zur 33. Minute dauerte, bis das erste Tor fiel, konnten die Gastgeber das eigentlich enge zweite Drittel mit 3:0 gewinnen.

Nach einem auf das Ergebnis bezogen unzufrieden stellendem zweiten Drittel machten sich die ESCler Hoffnungen auf die bereits bekannten Endspurtqualitäten. Und tatsächlich: Wieder einmal sollten die letzten 20 Minuten die stärksten werden. In der 43. Minute verkürzten die Holzkirchner auf 7:4, in der 49. auf 7:5. Angesichts der vielen weiteren hochkarätigen Chancen und der Tatsache, dass die Straubinger Offensivversuche meist schon im Ansatz beendet werden konnten, keimten im weiteren Verlauf Hoffnungen auf, man könne das Spiel vielleicht sogar noch drehen. Obwohl es dazu ausreichend viele Gelegenheiten gegeben hätte, sollte daraus jedoch nichts mehr werden. Die Partie ging 7:5 an die Hausherren.